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Naturparks in Deutschland

Sommer ist Ferienzeit. In einem vorherigen Blog habe ich bereits Ferienorte in Spanien vorgeschlagen, sodass ich euch heute auf eine Reise durch verschiedene Naturparks in Deutschland und seinen Regionen.

Welche Naturparks und Landesteile Deutschlands sind wahrscheinlich die bekanntesten außerhalb des Landes?

Zuerst der Schwarzwald, danach das Rheintal mit den Traumschlössern am Rhein entlang, und natürlich das Schloss Neuschwanstein in Oberbayern, die vielen mittelalterlichen Städte in Mittel- und Süddeutschland und die großen Städte des Landes: das kosmopolitische Berlin, Hamburg mit seinem spektakulären Hafen, München, die stolze Landeshauptstadt Bayerns mit der ihr eigenen rustikalen Bierkultur, Köln mit dem berühmten Dom, so nah am breiten Rhein, und Frankfurt, die Handelshauptstadt am Main sowie die eine oder andere mehr.

Natürlich sind alle diese Orte eine Reise wert und sicherlich mehr als nur eine. Die dichte Vegetation des Schwarzwalds mit seinen Wasserfällen, Höhlen, Seen und Anhöhen ist auf jeden Fall spektakulär; man sollte aber wissen, dass ganz Mittel- und Süddeutschland von zahlreichen Gebirgszügen durchzogen ist, die dem Schwarzwald in nichts nachstehen.

Das Schloss «des verrückten Königs» scheint einem Walt Disney Film entsprungen zu sein – was von der Formulierung her absurd ist, denn die Wirklichkeit ist ja anders herum. Die «Walt Disney Productions» hat sich von diesem Traumschloss inspierieren lassen, weil es sich am besten an ihre Vorstellungen eines Märchenschlosses annäherte.

Die Ursprünge des Schlosses gehen auf das Jahr 1869 zurück, sehr spät, um ein Traumschloss zu errichten. Es gibt jedenfalls wesentlich ältere Schlösser seiner Art, die über nicht weniger Geschichte und Anekdoten verfügen als das Schloss Neuschwanstein.

Mittelalterliche Städte gibt es in allen Teilen Deutschlands. Die international bekanntesten sind wahrscheinlich Heidelberg, Rotenburg ob der Tauber, Nürnberg, Freiburg, Würzburg, Trier und einige andere und befinden sich alle in Süddeutschland. Viele von ihnen sind an Flussufern gebaut und in Mittelgebirgstälern gelegen, was ihnen einen spektakulären Charakter verleiht, besonders im Sommer.

Die mittelalterlichen Städte Norddeutschlands sind international meist weniger bekannt. Ihr Charakter mutet etwas schlichter und spartanischer an als in Süddeutschland, was ihren eigenen Charme ausmacht. In Schönheit stehen sie denen in Süddeutschland in nichts nach. Ich empfehle dir, die Städte Lübeck, Wismar, Schwerin, Stralsund, Oldenburg oder Emden zu besuchen, Städte, die über eine schöne und gut erhaltene Altstadt verfügen und die einem beim Promenieren den Handelscharakter der früheren Hanse

illustrieren, der Handelsorganisation, die über Jahrhunderte hinweg den Nord- und Ostseehandel kontrollierte.

Unsere Route durch Deutschland verläuft weitgehend fernab der typischen Postkartenidyllen der allseits bekannten Landschaften, Gegenden, in denen der nationale Tourismus überwiegt und man – zum Teil zumindest – kaum auf internationalen Tourismus stößt

1. DIE MECKLENBURGISCHE SEENPLATTE

Naturparks in Deutschland

Die mecklenburgische Seenplatte im Nordosten Deutschlands ( Mecklenburg-Vorpommern ) ist eine der am dünnsten besiedelten Gegenden in ganz Deutschland mit flacher bis leicht hügeliger Landschaft. In Mecklenburg- Vorpommern besticht darüberhinaus natürlich die sich lang erstreckende Ostseeküste mit spektakulären Stränden und Inseln verschiedenster Größe, die alle über einen eigenen Charakter verfügen.

Die Seenplatte befindet sich im nordwestlichen Teil des Bundeslandes und besteht aus über 1000 Seen in allen Größen. Der größte ist der Müritzsee, allgemein auch einfach die Müritz genannt. Man kann dort wunderschöne Ausflüge auf Boot oder Floß machen, allen Arten von Wassersport nachgehen, Wanderungen in Ufernähe und in den nahe gelegenen Wäldern machen, sowie Schlösser ( z. B. Schloss Rheinsberg ) oder die nahegelegene schöne mittelalterliche Stadt Neubrandenburg besuchen.

2. DER SPREEWALD

Auf unserer Weiterfahrt begeben wir uns in den Spreewald; 80 km südöstlich von Berlin findet man diese magische Wald- und Flusslandschaft, durch die zahlreiche große und kleine Seitenarme der Spree fließen.

Die Zugangsorte heissen Lübben und Lübbenau. Dort am Hafen angekommen, kann man Ruderkähne, Kanus und organisierte Ausflugsfahrten buchen, denn von dort an geht es darum, die Landschaft auf dem Wasserweg zu erkunden. Ich rate dazu, selbst ein Boot zu mieten, denn die eigene Ertüchtigung ist Teil des einzigarten Erlebnisses im Spreewald. Vor allem im Morgengrauen, zum Sonnenuntergang und als Nachtfahrt mit Lampionlichtern auf Booten und am Ufer entlang wird ein Ausflug dort erst richtig spektakulär.

Spektakulär ist es dort auch im Winter, wenn die Flussarme zufrieren und Schlittschuhe und Schlitten die Kähne und Ausflugsboote ersetzen, inmitten schneebedeckter Bäume und Anleger.

Kulturell interessant ist, dass viele Orte im Spreewald zwei Namen tragen; neben dem allseits gängigen auch noch einen auf Sorbisch, einer slawischen Lokalsprache, die eng mit dem Polnischen und Tschechischen verwandt ist. Klar, die Grenze zu Polen ist gerade mal 30 km weiter östlich von hier.

3. DAS ELBSANDSTEINGEBIRGE

Wir setzen unsere Reise Richtung Süden zur tschechischen Grenze fort. Sie führt uns über Dresden an der Elbe entlang ins Elbsandsteingebirge. Beiderseits des tief im Elbtal verlaufenen Flusses erheben sich von dichter Vegetation bedeckte Felsformationen, die immer spektakulärer werden, je näher man der tschechischen Grenze kommt.

Wer die Landschaft wirklich in der Tiefe erkunden will, begibt sich am besten auf ausgiebige Wanderungen beiderseits der Elbe , hinauf auf die Felsenanhöhen und hinunter in die wilden Schluchten und zu den reißenden Gebirgsbächen. Die Grenze verläuft zwischen Hrenskó ( von Süden aus rechtsseitig der Elbe und Schöna ( linksseitig ) und in direkter Nähe befindet sich auf tschechischer Seite das Prebischtor ( pravcicka brána ), eine beeindruckende Felsformation mit spektakulärem Blick auf die weiträumige Landschaft.

4. DER BAYERISCHE WALD

Unter den vielen deutschen Mittelgebirgen ist der Bayerische Wald mit Sicherheit eines der ökologisch und landschaftlich bedeutendsten. Am äußersten Ostrand Bayerns gelegen, erstreckt er sich südostwärts parallel zur tschechischen Grenze , wo er auf der anderen Seite zum Böhmerwald wird. In dieser einsamen Gegend überschreitet man leicht die Grenze ohne es zu merken. Diese dünn besiedelte Gegend eignet sich darum ideal dazu, idyllische Plätze in totaler Einsamkeit zu finden.

Zwischen Lusen und Gross Falkenstein befindet sich der erste Nationalpark Deutschlands mit einer Ausdehnung von 240 qkm und einer Steigung von 1450 m. Hier findet man dichten Wald, kleine Seen und Talsperren. Zahlreiche Tiere haben hier ihr Habitat, wie z. B. Wölfe, Luchse, Wildschweine, Wildpferde und Rinder.

Der weiträumige Bayerische Wald erstreckt sich über 6000 qkm und eignet sich ideal für Wanderungen, zum Abenteuersport und ist ein exzellenter Ort für den Skilanglauf.

5. DER NATIONALPARK BERCHTESGADEN- KÖNIGSSEE

Unsere Weiterfahrt führt uns in die deutschen Alpen, die natürlich nicht fehlen dürfen. Im extremen Südosten Deutschlands finden wir den Nationalpark Berchtesgaden-Königssee.

Der Königssee ist natürlich die Hauptreferenz hier: ein länglicher See, umgeben von hohen Bergen, die dem See den Charakter eines Fjordes verleihen. Der See ist für seine Tiefe bekannt, die ihn auch zu einem beliebten Drehort für Kriminalserien gemacht hat. Der Watzmann, mit 2713 Metern der dritthöchste Berg Deutschlands, gibt eine gute Kulisse her. Zu Füßen des Watzmann befindet sich die bekannte Eiskapelle, eine gewölbte Eisgrotte, die nur in den Sommermonaten zugänglich und über einen Wanderweg erreichbar ist.

Der Königssee ist einer der bedeutendsten touristischen Referenzpunkte in Deutschland. Es darf also nicht überraschen, dass er touristisch vor allem in den Sommermonaten oft überlaufen ist. Nichtsdestotrotz ist er ein spektakulärer Ort, den ich auf meiner Route nicht außen vor lassen wollte.

Die Alpen bieten natürlich ideale Rahmenbedingungen für alle Arten von Bergsport, d. h. vom Wandern bis zum Ski laufen, vom Wassersport bis zum Abenteuersport in den Bergen.

6. DER BODENSEE

Wir setzen unsere Reise im extremen Süden in Richtung Westen fort und durchqueren ganz Bayern bis zum Bodensee; immer am Alpenrand entlang führt uns der Weg am Schloss des verrückten Königs, Neuschwanstein vorbei, das natürlich einen Besuch wert ist. Die vielen Touristen sollten uns nicht allzu sehr dabei stören. Sonst fahren wir eben direkt weiter zum Bodensee.

Der Bodensee, der sich uns über eine Länge von 63 Kilometern und einer maximalen Breite von 14 km vor uns erstreckt, ist auf jeden Fall ein ganz besonderer Ort, der zum Verweilen einlädt. Er bildet eine natürliche Grenze zwischen Deutschland auf der nördlichen Uferseite, Österreich auf der östlichen und der Schweiz auf der südlichen. Der Bodensee besteht aus drei Teilen, dem Hauptteil und dem Gnadensee und dem Überlinger See im westlichen Teil.

Ein Kuriosum des Sees ist, dass der Rhein ihn von seiner sudöstlichen Uferseite aus, von der Rheinquelle in der Schweiz ( im Kanton Graubünden, Tomasee ) kommend, einmal komplett durchfließt bevor er im weiteren Verlauf zum Grenzfluss zwischen der Schweiz und Deutschland wird. Ein weiteres ist sein Mikroklima auf der Insel Mainau, wo sogar Palmen und Orchideen gedeihen. Das verleiht dem See dort einen fast mediterranen Charakter. Wer allerdings die wilde Natur sucht, tut gut daran, dem beschaulichen See den Rücken zu kehren. Dieser Person würde ich doch eher die nahe gelegenen Alpen empfehlen. Die exzellente Infrastruktur um den See herum macht ihn indessen zu einem idealen Ort für Familien mit kleinen Kindern und Senioren.

Gerade im Sommer ist der Bodensee ein beliebter Urlaubsort , an dem es im Sommer schon recht voll werden kann. Wer eher die Ruhe und Abgeschiedenheit sucht, folgt mir besser auf unserer Route durch verschiedene Mittelgebirge Deutschlands, die zum Teil weniger bekannt sind, doch zuerst machen wir noch einen Abstecher in den Schwarzwald, bevor es dann in Richtung Norden geht.

7. DER SÜDSCHWARZWALD

Es ist sicherlich kein Zufall, dass der Schwarzwald international die bekannteste Naturregion Deutschlands ist. Wer in Spanien dabei an Deutschland denkt, nennt in der Regel zuerst den Schwarzwald. Ich weise dann immer auf die vielen anderen Mittelgebirge in Deutschland hin, die ähnlich spektakuläre Orte aufweisen. Aber es ist wahr. Die Wahnsinnslandschaft des Schwarzwalds kann man einfach nicht ignorieren und so gehört ein Besuch des Südschwarzwalds in diese Route.

Der Schwarzwald ist mit 6009,2 qkm das weiträumigste Mittelgebirge Deutschlands und erstreckt sich von der schweizerischen Grenze über 150 km immer an der französischen Grenze zum Elsass entlang. Von der Vegetation her unterscheidet man ihn in drei Teile. Nord-, Mittel- und Südschwarzwald. Der am höchsten gelegene und landschaftlich spektakulärste Teil ist der Südschwarzwald.

Im Naturpark Südschwarzwald findest du urwüchsige Wälder, Seen, Flüsse und reißende Gebirgsbäche, Wasserfälle und weitläufige Hügellandschaften mit schönem Panoramablick. Sehenswerte Referenzpunkte sind der Berg Schauinsland, die Wasserfälle von Triberg und Todtnau, der Naturpark Schönbach, der Feldsee und der Titisee u. a.

In Richtung Nordosten hat man wunderschöne Aussichten in den Landesteil Württemberg und in Richtung Westen kann man von vielen Anhöhen aus bei gutem Wetter sogar die Vogesen in Frankreich sehen, die etwa 50 km von der Grenze weg sind.

Abgesehen von den weitreichenden Möglichkeiten, die der Urlaub in den Bergen bietet ( Wandern, Bergsteigen, Skisport, Abenteuersport, Wassersport ), empfehle ich auf jeden Fall einen Sprung über die Grenze ins nahegelegene Basel in der Schweiz, nach Mulhouse, Colmar oder Strasbourg oder auch einfach nur durch die wunderschönen Dörfer des Elsass oder in die Vogesen.

Obwohl der Schwarzwald zu den beliebstesten Urlaubszielen gehört, findet man dort auch immer abgelegene Natur, in der man gut seine Ruhe finden kann.

AUF DEM WEG NACH NORDDEUTSCHLAND

Unser Ziel ist die deutsche Nordseeküste. Dazu durchreisen wir einmal den Westen Deutschlands komplett von Süd nach Nord. Ein Mittelgebirge auf dem Weg will ich euch dabei aber noch etwas näher vorstellen.

Zuerst lassen wir die hügelige Landschaft der Schwäbischen Alb hinter uns, und auch die schöne Landschaft Frankens in Nordbayern, viele Weinfelder, und einige Mittelgebirge wie den Spessart, Pfälzer Wald, Odenwald, Hunsrück, Taunus und Westerwald lassen wir dieses Mal rechts- und linksseitig liegen.

Selbst das spektakuläre Rheintal zwischen Mainz und Köln besuchen wir ein andermal. Wir halten uns nun abseits der Touristenströme an Rhein, Mosel und Neckar. Ziel soll es sein, euch Gegenden zu zeigen, die auch einen Besuch wert sind, unter Touristen aber weitgehend unbekannt sind, wie zum Beispiel:

8. DAS SAUERLAND

Das Sauerland liegt zwischen den Bundesländern Nordrhein- Westfalen und Hessen, ziemlich im Zentrum von Deutschland. Es ist ein Ort von fast meditativer Ruhe, abseits der üblichen Touristenrouten. Es ist Teil einer Gebirgskette, die vom Bergischen Land – in der Nähe der großen Städte an Rhein und Ruhr – ausgeht und sich über das Siegerland und Sauerland weiter bis ins Eggegebirge, den Teutoburger Wald und bis ins Weserbergland erstreckt nach, bevor die Landschaft in die Tiefebene übergeht. In dieser ländlichen und waldreichen Umgebung hat man sogar angepasste Lebensräume für den europäischen Bison, den Wisent , geschaffen.

Besonders spektakulär ist die Hängebrücke am Rothaarsteig; aber auch die Feldhofhöhle, der Möhnesee, die Steinformation der Bruchhauser Steine und der höchste Berg, Kahler Asten, von dem man einen tollen Ausblick hat, sind einen Besuch wert.

9. DIE LÜNEBURGER HEIDE

Nachdem wir nun endlich in Niedersachsen das Weserbergland hinter uns gelassen haben, sind wir nun in der norddeutschen Tiefebene. Flaches Land, wohin das Auge schaut. Liebhaber der Berge finden diese Landschaft oft langweilig und übersehen, dass sie gerade durch die endlosen Weiten von Land und Himmel ihren ganz eigenen Reiz hat. Was gibt es hier nicht an spektakulären Himmelsformationen! Auch den Jahreszeitenwechsel nimmt man hier sehr intensiv wahr.

Zwischen Hannover und Hamburg, etwa 100 km südlich von Hamburg, liegt die Lüneburger Heide, das größte zusammenhängende Heide- und Wacholderwaldgebiet Deutschlands. Sie bemisst über 1000 qkm.

Besonders sehenswert ist die Heide zwischen Anfang August und September, wenn das Heidekraut blüht und sich in ein Meer aus Farben und Düften verwandelt.

Die Lüneburger Heide ist dünn besiedelt, was zu schönen Spaziergängen in freier Natur einlädt, aber auch mit dem Fahrrad, auf dem Pferd oder mit der Pferdekutsche lässt sich diese Landschaft sehr schön erkunden. Es gibt verschiedene Zufahrtswege und der Hauptreferenzpunkt ist der Wilseder Berg, mit 169 m Höhe der höchste Punkt.

Die Lüneburger Heide eignet sich besonders als Ferienort für Familien mit Kindern und ältere Menschen. Im Sommer kann es rund um den Wilseder Berg schon recht voll werden, dennoch ist die Heide groß genug, um Routen auch etwas abgelegener zu planen.

Die historischen Stadtzentren von Celle und Lüneburg sind sehr hübsch und lohnen einen Besuch. Vor allem Lüneburg ist als alte Hansestadt durch den Salzhandel von Belang, da sich die Stadt auf einer historischen Salzroute befindet. Wer sich damit befassen will, findet sicherlich interessante Informationen über die Hanse, die als Kaufleutevereinigung den Handel an der Nord- und Ostsee zwischen 1356 und 1630 kontrollierte.

10. DAS NORDDEUTSCHE WATTENMEER

Wir setzen unsere Reise weiter Richtung Norden fort und erreichen schon bald die norddeutsche Nordseeküste. Auch bis zur Ostsee ist es nicht mehr so weit. An der engsten Stelle trennen Nord- und Ostsee gerade einmal 50 km ( in Schleswig-Holstein ), doch die wunderschöne Ostseeküste mit ihrer Felsküste und der hügeligen Geestlandschaft bewahren wir uns für eine andere Reise auf. Wir machen uns auf in den Naturpark deutsches Wattenmeer, den größten Teil der deutschen Nordseeküste.

Der Naturpark deutsches Wattenmeer erstreckt sich von der dänischen Grenze bis zur niederländischen und geht auf beiden Seiten als niederländisches bzw. dänisches weiter. Nur was ist das besondere? Dazu müssen wir erst erklären, wobei es sich beim Wattenmeer handelt.

Was ist das, das Wattenmeer?

Das Wattenmeer bezeichnet jene Teile der Meeresküste, wo der Rückzug des Wassers bei Ebbe so stark ist, dass große Teile des Meeresbodens dann frei liegen und sogar bis zu einigen vorgelagerten Inseln begehbar sind. Natürlich gilt das Gleiche für die Inseln untereinander. Das Wasser wird durch die Bildung von Kanälen weggezogen und bei entsprechendem Anstieg des Wassers ( Flut ) steigen diese Kanäle stark an und werden zu Strömen, d. h. der Wasserstand steigt nicht gleichmäßig, sondern über die Bildung von Strömen. Darum kann ein Wattspaziergang ohne entsprechender Kenntnis oder Führung auch sehr gefährlich sein, da man ab einem bestimmten Zeitpunkt durch den Wasserstrom abgeschnitten ist und nicht mehr zurück kommt.

Eine Wattwanderung bei entsprechender Führung ist auf jeden Fall ein Erlebnis. Das Wattenmeer verfügt über ein einzigartiges Biotop, das einem dann auch erklärt wird. Einmal wieder zurück, blickt man dann oft staunend auf die Insel zurück, mittlerweile vom Meer umgeben und sagt sich: «Da war ich gerade zu Fuß.»

Genieße das Gefühl von Meer, die starken Winde, das tiefe Blau oder Grau des Meeres, die unglaublichen Himmel, die Weite der Strände und Küsten, die Schafe und Möwen auf und über den Deichen!

Ich hoffe, diese kleine Deutschlandreise hat dir gefallen. Eine kleine Anmerkung ist mir aber wichtig. In diesem Blog habe ich nur Vorschläge unterbreitet. Die Reise hätte uns auch genauso an die Ostsee mit den spektakulären Inseln Rügen, Hiddensee und Usedom führen können. Wir hätten auch wilde Schluchten im Thüringer Wald besuchen können ( z. B. die Drachen- und die Landgrafenschlucht ). Auch die Vulkanseen ( Maare ) in der Eifel oder die Saarschleife und natürlich das Rheintal ( Die Loreley ) wären lohnende Ziele gewesen, wie so viele andere mehr.

Deutschland hat viel zu entdecken.

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